Der Relegationsplatz ist fix

Penzing muss in die Verlängerung

Am vergangenen Samstag konnten die Volleyballerinnen des FC Penzings bei ihrem letzten Heimspieltag der Saison das Saisonziel leider nicht erreichen. Mindestens vier aus den möglichen sechs Punkten sollten nach Hause gefahren werden, um die Relegation möglicherweise doch noch verhindern zu können. Doch die Gastmannschaften MTV 1881 Ingolstadt und SV Mauerstetten II (Tabellenzweiter und -dritter) machten den Penzingerinnen einen Strich durch die Rechnung. Trotz intensiver Vorbereitung, eines Trainingsspiels und eines Wechsels von Christine Gerling auf die Mittelposition zur Blockverstärkung, waren die Gegner zu stark. Beide Spiele mussten 0:3 verlorengegeben werden. Kein weiterer, eigentlich so wichtiger Punkt konnte daher auf dem Penzinger Konto verbucht werden.

 

Das erste Spiel gegen den MTV Ingolstadt begann sehr vielversprechend. Bis zur Mitte des ersten Satzes herrschte ein ausgeglichener Spielstand und der Siegeswille der Heimmannschaft war deutlich zu spüren. Die Gegnerinnen machten jedoch ordentlich Druck im Aufschlag und zogen einige Punkte davon, die bis zum Ende nicht mehr aufgeholt werden konnten. Somit musste der erste Satz abgegeben werden (17:25). Auch in den zweiten Satz startete der FCP sehr gut und lag im ersten Drittel stets vor den Ingolstädterinnen. Doch dann setzte sich der MTV durch starke Aufschläge und Angriffe wieder mit einigen Punkten ab. Es begann eine unglaubliche Aufholjagd der Penzinger Mannschaft mit einer Serie von neun Punkten. Der FCP kämpfte sich „Punkt für Punkt“ zurück und ging wieder in Führung. Nach einem Schreckmoment, als Libera Christina Degle einen Angriffsball in den Magen bekam, war für einen kurzen Moment jedoch die Konzentration weg, weshalb sich die Penzingerinnen am Ende doch nicht mit einem Satzgewinn belohnen konnten (22:25). Im dritten Satz tat sich der FCP schwer ins Spiel zu kommen und hinkte von Anfang an einem Rückstand hinterher, den der MTV ausbaute und am Ende deutlich mit 25:15 das Spiel beendete. Leider reichte es trotz guter Leistung im ersten Spiel nicht, gegen die starken Ingolstädterinnen die so wichtigen Punkte fürs Tabellenkonto zu holen. Damit war bereits klar, dass der Relegationsplatz nicht mehr vermeidbar sein würde.

Nach einer Besprechung und Analyse der Fehler aus dem vergangenen Spiel fokussierte sich die Mannschaft sofort wieder auf das zweite Spiel gegen den SV Mauerstetten II, da immer noch jeder Punkt im Abstiegskampf zählte. Leider konnte die positive Stimmung und der Biss der Mannschaft aus dem ersten Spiel nicht in das zweite Spiel mitgenommen werden. Anfangs konnten die Penzingerinnen noch mithalten, doch ab Mitte des ersten Satzes schien die „Luft raus zu sein“. Eine zu hohe Fehlerquote, vor allem hinsichtlich der Aufschläge, aber auch zu viele Annahmefehler vergrößerten zunehmend den Rückstand auf den SV Mauerstetten, der den ersten Satz mit 25:14 für sich entscheiden konnte. Im zweiten Durchgang kam der FCP wieder etwas besser ins Spiel. Dies reichte jedoch nicht aus, um die Mannschaft aus dem Allgäu zu verunsichern und erneut musste man den Satz knapp  abgeben (22:25). Im dritten Satz leisteten die Penzingerinnen kaum mehr Gegenwehr, auch dieser Satz ging mit 25:12 eindeutig an den SVM.

Nach diesen beiden Niederlagen verbleiben die Volleyballerinnen des FC Penzing auf dem siebten Rang und müssen nun sicher am 7. April zur Relegation antreten, um ihren Platz in der Landesliga zu verteidigen. Coach Richard Reiser fand bei der Teambesprechung in der Umkleidekabine die treffenden Worte: „Wir müssen das Negative schnell ausblenden und das Positive in den letzten Spieltag und in die Relegation mitnehmen!“ Den Leistungsabfall zwischen dem ersten und zweiten Spiel begründete er vor allem durch mangelnde Kondition der Mannschaft. Dadurch konnten sich die Spielerinnen seiner Meinung nach nicht mehr ausreichend konzentrieren, Spielzüge wurden ungenauer und die Angriffe nicht mehr kraftvoll und präzise genug gespielt. Dies soll in den nächsten Trainings gezielt verbessert werden, um auch die beiden Relegationsspiele von Anfang bis Ende ohne Leistungsabfall erfolgreich absolvieren zu können. Als nächstes steht allerdings noch das letzte Ligaspiel gegen den TSV Königsbrunn an. Dieses findet am kommenden Samstag, 23.03. um 14:30 Uhr statt. Obwohl der Ausgang des Spiels für die Tabelle nicht mehr entscheidend ist, will die Mannschaft konzentriert ans Werk gehen. Das Ziel ist es, mit einem Sieg Selbstvertrauen für die Relegation zu holen und sich für die bittere 2:3-Niederlage im Hinspiel zu revanchieren.

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